Chinesische Dumplings
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Kultur & Genuss

Dumplings

Was steckt drin in den asiatischen Teigtaschen?

Herstellung von Dumplings
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Ihre traditionelle Füllung besteht aus Schweine- oder Garnelenfleisch, Kohl und Ingwer. Viele Teile der Welt haben diese eigenwillig geformten Teigtaschen inzwischen erobert: Dumplings sind der neueste Foodtrend und so lecker, wie sie variabel sind.

Im Ursprungsland China kennt man allerdings eine ganze Menge regionaler Teiggerichte unter dieser Bezeichnung. Die Variante, die momentan auch immer mehr deutsche Gaumen verzückt, heißt in China Jiaozi und ist seit Jahrhunderten ein beliebtes Familienessen. Zwei Legenden erzählt man sich über ihre Entstehung: Einmal soll ein Arzt in strengen, nordchinesischen Wintern spezielle Kräuter gegen Frostbeulen entdeckt haben, die er mundgerecht mit Teig ummantelte. Bei der anderen Entstehungslegende wollte ein Kaiser 100 Gerichte pro Tag verspeisen, um unsterblich zu sein. Seinem Koch drohte er mit dem Tod, falls dem kein weiteres Gericht mehr einfallen würde. Da packte dieser einfach Fleisch- und Gemüsereste in Teig, der Kaiser war begeistert.

Fingerfertigkeit gefragt

Die besondere Herausforderung bei der Herstellung der Dumplings ist der Teig. Denn der sollte zum einen extrem dünn sein, sodass die "Innereien" noch leicht sichtbar sind. Zum anderen erfordert das richtige Falten des Teiges einiges an Geschick. Da dieser aber lediglich aus Wasser, Mehl und etwas Salz besteht, ist er, zumindest was die Zutaten angeht, sehr einfach herzustellen.

Was den späteren Tascheninhalt betrifft, ist – neben den erwähnten traditionellen Zutaten – alles erlaubt. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Beliebte Rezept-Beispiele sind beispielsweise grüne Spinat-Dumplings mit Chili-Krabben-Füllung, Dumplings mit Lamm-Zucchini-Füllung oder eine Vielzahl rein veganer Dumplings.

Haben wir Ihren Appetit angeregt? Na, dann gutes Gelingen!