Eine junge Frau und ein junger Mann beim Trainings-Workout auf einer Wiese
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Freizeit & Sport

Fitnessalternativen

Fit ohne Studio

Hand aufs Herz: Wie steht es mit Ihren guten Vorsätzen à la „fit ins neue Jahr“? Aktionismus pur. Gleich am 2. Januar den Studiovertrag unterschrieben. Dreimal hingegangen – und keine Lust mehr gehabt. Der innere Schweinehund. Das nüchterne Ambiente. Die sturen Trainingspläne. Die ewigen Schlangen vor Laufbändern und Crosstrainern. Und trotzdem bucht das Studio jetzt Monat für Monat sportlich-munter den Beitrag ab. Da fragt man sich doch: Gibt es Alternativen? Logisch!

Squash-Halle oder städtische Sportkurse

Frau in Squashhalle
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Egal ob im eigenen Stadtviertel oder in der nächsten Kreisstadt: Irgendwo steht sicher eine Tennis-, Squash- oder Badminton-Halle. Einmal die Woche mit zwei, drei Freunden verabreden, einen Zwanziger für die Bahn zahlen – und ein Stündchen fröhlich schwitzen und Pfunde purzeln lassen! Zudem bieten viele Volkshochschulen, aber auch Kommunen ihren Bürgern Sportkurse und Hallensportprogramme an. Beispielsweise für Functional Training, Rückenfitness, Tanzkurse, Pilates oder Yoga. Städtische Sportstunden kosten etwa so viel wie ein Schwimmbad-Ticket, und jeder kann teilnehmen.

Heißer Tipp: Winter-Freibad und Sauna

Apropos Schwimmbad: Beheizte Winterfreibäder sind ein purer Saisongenuss. Man zieht seine Bahnen im 20 Grad warmen Schwimmbecken. Hinterher geht’s ins dampfende 34-Grad-Badebecken mit Whirlpool-Düsen und Strömungskanal – und danach ab in die Sauna. Nicht immer billig, aber herrlich. Besonders beim Blick auf verschneite Landschaften!

Wenn es stürmt und schneit oder die Zeit fehlt, können Sie Sport natürlich auch umsonst und zuhause treiben. Beispielsweise mit Gewichten vor dem Fernseher, Liegestützen auf dem Teppich, Strampeln auf dem Heimtrainer oder auch Fitness-Videos.  

Jogging mit Workouts unter Freunden

Gruppe von Joggern
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Wenn Ihnen das Training alleine zu Hause zu langweilig ist, schnappen Sie sich einfach den Fleece-Pulli, die lange Sporthose und Ohrenschützer und ab an die frische Luft: Einfach mit ein paar Freunden zum Joggen verabreden! Gemeinsam motiviert man sich schließlich gleich viel mehr.

Muss Joggen stupides Laufen bedeuten? Von wegen. Im Park wird jede Bank, jeder Baumstamm und der eigene Körper zum Sportgerät. Einfach einen leichten Rucksack mitnehmen, Isomatte, Spanngummi und Übungsseil einpacken und alle zehn Minuten die Laufrunde mit Workouts unterbrechen. Wer zusätzlich einmal etwa 90 Euro in eine Personal-Trainer-Stunde investiert, lernt die einfachsten und wirksamsten Übungen kennen.

Outdoor-Bootcamps plus Apps und Tracker

Immer häufiger werden sogenannte Outdoor-Bootcamps angeboten. Beliebt sind Veranstaltungen mit TRX-Schlingenbändern, die an Bäumen oder Pfählen zahllose Übungen ermöglichen. Manche Sportgeschäfte bieten inzwischen ähnliche Kurse an. Kostenlos, als Werbeaktion! Sie beginnen zum Beispiel um 19 Uhr mit Lockerungsübungen direkt vor der Ladentür, unter den Augen der Passanten in der Fußgängerzone. In Shop-Shirts gekleidet, laufen die Teilnehmer dann unter der Leitung des Coaches in den nächsten Park und schwitzen bei Sprints, Laufspielen, Ball- oder Dehnband-Übungen. In winterlicher Dunkelheit verlegen die Trainer das Programm gern in beleuchtete, überdachte Areale.

Wer unter freiem Himmel trainiert, sollte sein Gadget dabeihaben. Apps wie die kostenlose Runtastic ermitteln via GPS die Distanz, Zeit und Geschwindigkeit und den geschätzten Kalorienverbrauch. Kleine Armband-Fitness-Tracker zählen zudem die Schritte und messen vielfach den Puls. Solche elektronischen Geräte dokumentieren nicht nur Leistung und Trainingsfortschritt. Sie motivieren auch. Also: zulegen, anlegen, loslegen!